Es sah schon vor dem Frühstück nach Regen aus. Trotzdem haben wir unsere Lunchsäckli mit Früchten und dem Sandwich gefüllt. Um 9:20 Uhr sind wir dann mit einem unguten Gefühl (was das Wetter betrifft) zur Königsetappe gestartet. Nach gut einem Kilometer spürte ich schon wie sich einige Regentropfen durch meine drei Schichten hochfunktioneller Velokleider drangen. Innert kürze verwandelte sich das leichte Tröpfeln in eine monsunartige Regenschauer. Dem Guide blieb nichts anderes übrig als die Tour abzubrechen und um eine Stunde zu verschieben. Im Restaurant warteten wir dann den Entscheid der Tourleitung bei einem Cappucino ab. Kurz vor Elf war dann der Entscheid klar, dass der morgige Ruhetag auf heute vorgezogen wird.
Alle konnten mit diesem Entscheid leben, denn das Wetter lud nicht gerade zum radeln ein. Alle? Nein, Jürg schloss sich den Triathleten (Rad-Guides) und einer Läufergruppe an und rannte 15km um ein Naturpark.
Ich hingegen machte es mir im Hotel gemütlich. Jetzt mach ich mir aber sorgen. Da ich heute nur 200kcal verbrannt habe, weiss ich nicht ob ich heute Abend ans Dessertbuffet soll!
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